Dinkel-Grünkern-Burger mit Spitzkohlgemüse (vegan oder vegetarisch)


Als stets neugieriger und erkundungsfreudiger Mensch probiere ich ja durchaus gerne gelegentlich mal Produkte aus der „convenient-Trockenware“-Abteilung meines Lieblings-Biomarktes aus. Heute: eine Getreidemischung für Dinkel-Grünkern-Burger. Die Zutatenliste ist absolut in Ordnung: Vollkorn-Getreide (Grünkern, Dinkel, Hafer, Sesam), getrocknete Gemüse & Kräuter, Gewürze – fertig. Könnte man sich aus selber so zusammen mischen. Die Getreidemischung wird mit 400ml kochendem Wasser verrührt und muss dann 10min quellen. In der Zeit ist ein prima Pfannengemüschen fertig! Dann können aus der Masse Burger geformt und gebraten werden.

Ich hatte heute noch im Kühlschrank: 1 kleinen Spitzkohl, 1 rote Spitzpaprika, 1 Gemüsechilischote, 1 große Zwiebel. Daraus wurde flugs ein kurz gedünstetes Pfannengemüse, gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel (Frau Sens hat ja gerne ein kleines Schüsschen Sahne dazu – dann nicht mehr vegan!). Die Dinkel-Grünkern-Masse habe ich zu einem Drittel „à la nature“ belassen, ein Drittel mit kleingehackten Zwiebeln und Knobi versehen und ein weiteres Drittel zusätzlich noch mit geriebenem Parmesan und Emmentaler vermischt (Variante 3 nicht vegan). Ergebnis: Durchaus lecker! Kann man absolut im Vorrat halten für „Wenn’s mal schnell gehen muss“.
Die Bratlinge können für meinen Geschmack noch etwas extra-Würze vertragen – „pur“ waren sie mir etwas zu lasch. Die „gepimpten“ Varianten haben gut gemundet, insbesondere noch mit etwas regionalem Quedlinburger Senf (süßlich-körnige Variante) darauf! 😉 Die Zugabe frisch gehackter Kräuter kann vorbehaltlos anempfohlen werden.

Esschen war heute in 20min auf dem Teller, wie es hier der Hunger vorschreibt.
Laut Packung soll man „ca 16 Burger“ heraus bekommen – dies gelingt nur bei Kjöttbullar-Größe oder Bonsai-Buletten für die Puppenstube! 3 Personen wären heute von oben angegebener Menge satt geworden (à 3 Burger plus Gemüse). Die gebratenen Burger eignen sich ganz hervorragend zum Mitnehmen und schmecken mir auch kalt – ein prima Außendienstler- und Wanderer-Proviant! Durch den hohen Kohlenhydrat-Anteil machen sie auch langanhaltend satt. Aus den übrig gebliebenen „Patties“ werde ich mir Unterwegs-Burger mit Merrettichcreme und Coleslaw machen – yummy!
Angedachte Varianten: Die Zugabe fein gehackter Korianderblättchen und etwas Cumin zur Bratling-Rohmasse (evtl. plus eingeweichter Rosinen!) in Kombination mit einer frischen Joghurt-Sauce stelle ich mir lecker vor (dann zu „arabischen“ Röllchen geformt). Die Masse könnte auch, krümelig gebraten, einen würzigen „Crunch“ als Salat-Topping ergeben!
Kann man bei Gelegenheit wieder kaufen!

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