supersaftiger Bananenkuchen / Bananen-Schoko-Brownies mit Quinoapops!

Bananen gibt’s ja in meinem Haushalt praktisch gar nicht mehr, seit ich unter die SoLaWistas gegangen bin. Für ganz spezielle Anlässe, nämlich Kongresse und Tagungen mit absehbar kaum vorhandener Zeit, um sich mal schnell etwas Glukose nachzuschieben, kaufe ich mir aber selten noch mal ein paar der transportfreudigen Gelbfrüchte. Dieses Mal blieben welche übrig und drohten, die Vollreife zu überschreiten. Was tun?

⇒ Bananeneis!
⇒ Milchshake! Auch sehr lecker! Heutzutage natürlich mit veganer Mandelmilch und gerne mit etwas Grünkohl – ein hippes must!
⇒ Today: Freunde, Familie oder Nachbarn glücklich machen mit supersaftigem, bananigen Kuchen aus der Kastenform oder vom Blech!

Spontan, banan, gut!

Mein Kuchen ergab sich mal wieder, wie sollte es anders sein, aus einer Rundum-Resteverwertung. Was war noch da? Neben den langsam bräunelnden Bananen eine angebrochene Packung Quinoapops, drei Stück weiße Kuvertüre, glücklich gelegte SoLaWi-Eier sowie Küchen-basics wie Mehl und Zucker. Passt! Diese spontanen Zusammenrührungen ergeben doch stets die leckersten, wiederholungswürdigsten Ergebnisse. Ich habe zunächst den (übrigens spontanen Geburtstags-)Kuchen gemacht, der wirklich sagenhaft saftig, aromatisch und genau richtig bananig ist – sensationell! Weil’s so lecker war habe ich eine Woche später das Ganze zielgerichtet mit absichtlich eingekauften Zutaten wiederholt und daraus Brownies vom Blech zubereitet, die auch noch Schokoladenstückchen in den Teig bekamen.

Der Kuchen ist sehr gut haltbar und kann problemlos einige Tage lang aufbewahrt werden. Die direkt nach dem Backen aufgebrachte Kuvertüre „versiegelt“ die Saftigkeit und hält frisch. Die Brownies ergeben auch ein sehr hübsches Geschenk oder Mitbringsel! Beides gelingt wirklich sehr einfach und schnell und ist auch für Backanfänger geeignet. Zu den Mengenangaben: Die Angaben vor der Klammer ergeben die Teigmenge für eine kleine Kastenform. Ich persönlich backe lieber häufiger frisch als einen riesigen Kuchen, den dann wieder keiner schafft. Du kannst den Teig aber auch in eine normale Kastenform geben, die er dann etwa halbhoch / zweidrittelhoch ausfüllen wird – schmeckt auch prima (Ergebnis dieser Menge siehe Fotos mit Möhrendeko)! Alternativ kannst Du für eine große Kastenform die Mengenangaben in den Klammern wählen, die gleichzeitig richtig für ein ein Blech mit Brownies ist.

Ausprobiert:

Vanillepaste bioAus dem Biomarkt meines Vertrauens habe ich mir kürzlich ein Tübchen Bio-Vanillepaste mit gebracht, die ich einmal ausprobieren wollte. Das sirupartige Produkt macht den Kuchen noch saftiger und gibt, neben dem tollen Vanille-Aroma, auch eine schöne Farbe! Wer den Vanilleextrakt nicht bekommen kann, ersetzt ihn durch das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote – oder durch ein Päckchen Vanillezucker.

Zutaten:

– 2 (4) vollreife Bananen
– 150g (300g) Mehl
– 3TL (1 Tütchen) Backpulver
– 2 TL Natron
– 125g (250g) zimmerwarme Butter
– 125g (250g) Zucker
– Vanillepaste, in Menge nach Geschmack (ca. 2 (3-4) EL)
– 2 (3) Eier
– Zimt, in Menge nach Belieben (bei mir viel! 🙂 )
– nach Wunsch / für die Brownies: 100g dunkle Schokolade in Stückchen

– 200g weiße Schokokuvertüre als Glasur
– Quinoapops zum Aufstreuen, nach Wunsch weitere Deko zum Aufkleben

Zubereitung:

1) Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Zimt gut vermischen. Die zimmerwarme Butter in Flöckchen sowie die Eier und die Vanillepaste dazu geben und alles mit dem Handrührgerät gut verkneten, bis alles miteinander vermengt ist. Teig nicht „zu Tode kneten“ – glatt vermischt reicht! Bananen zermusen und dazu geben. Zuletzt ggfs. die Schokostückchen unterheben.

2) Teig in eine gefettete Kastenform füllen (für Kuchen) oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen (für Brownies).

3) Im vorgeheizten Backofen habe ich beide Varianten bei zunächst ca. 175°C Umluft (=200°C Ober-/Unterhitze) gebacken und die Temperatur nach dem ersten Aufgehen etwas herunter gestellt (zuletzt auf ca. 150°C Umluft). Da jeder Ofen individuell ist, sollte man den Bräunungsgrad etwas im Auge behalten (Nicht wundern: Der Kuchen bräunt recht stark). Die Kastenform-Menge benötigt ca. 45 min Backzeit – bitte mit der Holzstäbchenprobe testen! Die Brownies vom Blech benötigen nur ca. 25-30min. Nimmst Du die doppelte Teigmenge für die Kastenform, benötigt der Kuchen bis zu 60min Backzeit.

4) Die Kuvertüre im heißen Wasserbad (oder der Mikrowelle) verflüssigen und den Kuchen direkt nach dem Backen damit glasieren. Die Quinoapops aufstreuen. Nach Wunsch dekorieren. Der Blechkuchen kann nun als Brownies in Rauten oder Quadrate geschnitten werden.

Fertig! Genießen! 🙂

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